Verfahren
Bei der Elektroporation (auch Elektropermeabilisierung) werden durch kurze, starke elektrische Impulse winzige Poren in der Zellmembran erzeugt. Die Rollen von Anode und Kathode sind dabei entscheidend für den Transport von Molekülen
Komplementäre Elektrochemotherapie
Eine Krebsdiagnose stellt für viele Betroffene eine große körperliche und seelische Belastung dar. Neben den etablierten medizinischen Behandlungsverfahren kann in bestimmten Fällen eine ergänzende, komplementäre Therapie in Erwägung gezogen werden.
Die komplementäre Elektrochemotherapie ist eine unterstützende Behandlungsmethode, die bei ausgewählten onkologischen Erkrankungen eingesetzt werden kann. Sie wird ausschließlich ergänzend zu einer ärztlich indizierten Standardtherapie angewendet und ersetzt diese nicht.
Die Methode basiert auf der sogenannten Elektroporation. Dabei werden kurze, kontrollierte elektrische Impulse eingesetzt, um Zellmembranen vorübergehend durchlässiger zu machen. Ziel ist es, die Aufnahme therapeutischer Substanzen in das Tumorgewebe zu erleichtern.
Die Elektrochemotherapie erfolgt stets im Rahmen eines individuellen Behandlungskonzeptes, beispielsweise in Kombination mit einer lokoregionären-chemo- Tumortherapie oder begleitend zu einer Immuntherapie in Verbindung mit CYBER KNIFE-Therapie (z.B. Marienhospital Soest)

Haftungsausschluss / Rechtlicher Hinweis
Die auf diesem Artikel bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich der allgemeinen Information und stellen keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit einer Ärztin/Arzt/Therapeut.
Die komplementäre Elektrochemotherapie ist kein allgemein anerkanntes Standardverfahren der onkologischen Therapie. Der mögliche Nutzen, die Eignung sowie die Durchführung der Behandlung sind abhängig von der individuellen Erkrankungssituation und müssen im Einzelfall ärztlich geprüft werden.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein bestimmter Behandlungserfolg zugesichert oder garantiert werden kann. Aus den dargestellten Informationen können keine Rechtsansprüche abgeleitet werden.









